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Showing posts from April, 2009

Learning from India

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It's time for us to admit it: India is a world power. Smaller still than the US, but bigger than Germany, and people are getting more and more familiar with its culture(s).

So it's time to start learning Indian. My suggestion is to start with "Jugaad." It's a good word. I read it for the first time in an interview with Vikas Swarup, the Indian diplomat and author of "Q&A", the novel on which "Slumdog Millionaire" is based. He describes the word thus:

"Jugaad means to get the job done, somehow or other. It’s really the spirit of India. My phone recently had water damage and I gave it to the Nokia dealer. He said, “No can do. Can’t be fixed. Just buy a new phone.” If that had happened in India, some local guy in a little shop would have cloned an old Samsung or Motorola or whatever, and five minutes later, “Here you are Mr. Swarup, it works!” They would never say it cannot be done. Jugaad is the spirit of whatever-it-takes. That’s Indi…

Warum ich kein Intellektuelle bin

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Es gab eine Zeit, als ich Intellektuelle noch mochte. Diese Zeit endete schnell, als ich nach Europa kam und welche kennenlernte.

Es dauerte eine Weile, bis ich ihre Sprache verstand,doch als ich endlich dahinter kam, was sie sagten, war ich enttaeuscht: Da war nicht viel. Ihre Themen waren kleinlich, gruppenspeziell und insgesamt irrelevant; ihre Meinungen waren klischee - es gibt heute kaum eine Meinung, die ich nicht schon in den 80ern hoerte, und auch damals waren sie nicht neu. Ich fand sie formverliebt und inhaltsleer, gesellschaftlich anbiedernd und erfindungsarm, und noch was:

Es waren die gleichen Intellektuellen, die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts die beiden Zwillingskatastrophen Faschismus und Kommunismus foerderten - zum Teil durch aktive Hilfe, zum Teil durch Nichtstun, immer durch eine Parteilichkeit, die von Trends bestimmt war und nicht vom unabhängigem Nachdenken und Hinterfragen.

Ich sage das alles, weil es diese Woche ein schoener Essay in der NYT ersc…

Deutsche Sprache Verwirrende Sprache

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Die Deutschen sind irgendwie stolz darauf, dass sie eine klare, logische Sprache haben. Sie sind immer verwirrt über die Vielzahl von Möglichen im Englischen, ein Wort auszusprechen und meinen, "Das ist auf Deutsch anders."

Ich finde aber Deutsch unnötig verwirrend.

Letztens ging ich mit einem Freund spazieren und er sprach vom "nächsten Samstag."

Ich dachte, ich wusste was er mit "nächsten Samstag" meinte, doch dann fragte ich mich: "Warum sagt er 'nächsten' Samstag und nicht einfach 'Samstag'? Gibt es ein Unterschied?"

"Das ist genau das gleiche", sagte er. "Mit 'nächsten Samstag' meine ich 'kommenden Samstag.'"

Das machte mich kirre. "Meinst du mit 'kommenden Samstag' einfach 'Samstag' oder ein anderer 'Samstag'?"

Das war ihm zu viel. "Wenn ich 'kommenden Samstag' sage, dann meine ich 'kommenden Samstag', und wenn ich 'nächsten Samstag'…

Finally, Germany is doing something

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Finally, Germany is doing what it's supposed to be doing.

Merkel has joined Sarkozy at the G20 in an effort to force the US and everyone else into accepting stricter regulations of the international monetary market.

The Germans know how to regulate markets - they are very conservative and generally afraid of everything that moves, so they make good regulators. Americans are too enamored by the promise of riches to regulate anything, with the argument that regulations hinder growth.

Both sides are right, or course, but up to now Merkel has been so passive internationally (Germany, the biggest economic power in Europe, has been passive since Kohl left office), but the whole point of opposing point of views is for them to meet halfway and for each side to keep the other side from going too far.

It's the American system of checks and balances on an international level, but it only works if a country like Germany does it's checking and balancing part.

It surprised me that Merke…