Ich vermisse Sarah Palin schon jetzt

Es war schon ein Schock, als in den republikanischen Testwahlen letzte Woche Sarah Palin nicht dabei war. Die einzige Tea Party-Vertreterin im Kampf um das Präsidentenamt war Michele Bachmann.

Nun sieht es noch schlechter aus für die Tea Party: Sie scheinen – wenn man Umfragen trauen kann - immer mehr an Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Nicht, dass sie jemals viel Glaubwürdigkeit besaßen. Sie sind nach wie vor das, was die Deutschen ein „Protestpartei“ sind. Aber laut Umfragen (mehr hier) fanden in April 2010 21% aller Amerikaner die Tea Party gut und 18% schlecht. In diesem Monat, nach dem Kampf um den Staatsetat und nach der Iowa-Testwahl, finden zwar immer noch 20% der Wähler die Tea Party gut, aber 40% finden sie schlecht.

Die Republikaner werden bis Februar entscheiden, welchen Kandidaten sie gegen Obama aufstellen. Da vermute ich stark, dass sie eine Tea Party-Kandidatin, sie sie Palin oder Bachmann, doch nicht haben wollen.

Irgendwie schade. Ich hatte mich schon auf den Zirkus gefreut.

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