Obamawatch: Wie stehen die Aktien?


Das Feld der republikanischen Kandidaten wird immer klarer. Für die meisten Beobachter geht es im Moment um

- Rick Perry (Gouverneur aus Texas),

- Mitt Romney (ehemaliger Gouverneur aus Massachusetts) und

- Michele Bachmann (Tea Party-Mitglied und Kongressmitglied aus Minnesota).

Dass es unter diesen Dreiern ernst wird sieht man daran, dass sie aufgehört haben, auf Obama einzuhauen und angefangen haben, aufeinander einzudreschen: Warum der jeweils andere niemals in der Lage wäre, die Wahl zu gewinnen, etc.

Dies hört sich schlimm an, ist aber richtig: Denn bis Februar müssen die Republikaner entscheiden, welcher der Kandidaten sie endgültig ins Rennen schicken. Sie wählen natürlich den aus, bei dem sie vermuten, er oder sie hätte die besten Chancen gegen Obama. Das wird Spass machen, denn in den nächsten Monaten werden wir alles zu hören bekommen, was diese Kandidaten jemals im Leben falsch gemacht haben. Ich freue mich rauf.

Allerdings ist Obama im Moment sein schlimmster Feind. Letzte Woche hat er es fertig gebracht, eine wichtige Umweltinitiative zu stoppen und die Umweltpolitik von George W. Bush zu bestätigen, obwohl er eigentlich versprochen hatte, dies rückgängig zu machen. Vielen Anhänger sind enttäuscht, und immer mehr sieht er ganz einfach nach einem gutaussehenden aber wirkungslosen Präsidenten aus.

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