Können Atomkraft und Genfood die Welt retten?

Im Oktober des vergangenen Jahres lud ein Geschäftsmann aus Kalifornien namens Russ George heimlich 100 Tonnen Eisenpartikel auf ein Schiff, fuhr damit auf See und kippte das Ganze 370 Kilometer vor der Haida-Gwaii-Inselgruppe in den pazifischen Ozean.

Was aussah wie illegale Müllverklappung, war jedoch ein Experiment, um das Algenwachstum zu beschleunigen. Algen absorbieren nämlich Kohlendioxid, eines der Treibhausgase, die für die Erderwärmung verantwortlich gemacht werden. Die Theorie besagt: Gäbe es deutlich mehr Algen im Meer, könnte das den Klimawechsel aufhalten.

Das nennt man Geo-Engineering: den Science-Fiction-artigen Versuch, durch Technologie die Umwelt zu unseren Gunsten zu verändern. Die alten Indianer wollten ja schon mit ihren traditionellen Tänzen den Himmel zum Regnen bringen. Warum also sollten wir Amerikaner nicht probieren, mit Eisenstaub, Schwefeldioxid, Aluminium und photophoretisch schwebenden Nano-Scheiben die Sonnenstrahlen ein bisschen kälter zu machen?


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