Nur die Ausländer können Deutschland retten!

Neulich saß ich in New York mit einem jungen Mann zusammen, der mir ganz nebenbei und auch noch mit einem lustigen Akzent das Erfolgsgeheimnis meiner Heimat erklärte: "Amerika hat kapiert, was die anderen nie begreifen werden: Eine Nation braucht frisches Blut, je mehr frisches Blut, desto besser. Das ist der Grund, warum keiner Amerika so schnell das Wasser reichen wird."

Der junge Mann kam aus Ghana und arbeitete in New York für eine große Bank. Er hatte in England studiert, war viel gereist und kannte diverse afrikanische und europäische Nationen recht gut, und seine Bemerkung über frisches Blut – "je mehr, desto besser" – war vermutlich die intelligenteste Beobachtung zum Spiel der modernen Geopolitik, die ich seit Langem gehört habe.

Geben wir es zu: Eigentlich hat Amerika ja nichts, was andere Staaten nicht haben. Amerika ist jünger und unerfahrener als die meisten anderen und von Landmasse und Bevölkerung her nicht der größte der Welt, auch wenn er sich gern so gibt. Alles, was Amerika jetzt besitzt, von einer starken Wirtschaft bis zu einem starken Militär, hatten andere Länder bis vor ein paar Jahren mindestens in gleichem Ausmaß. ...

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Comments

Anonymous said…
Ich lese gerade "Battle Cry of Freedom".
Das Buch ist in Dtl. zu keinem vernünftigen Preis mehr erhältlich. Deshalb lese ich das englische Original.
Extra für Sie darf ich mal ein zeitgenössisches Flugblatt übersetzen.
"Meine amerikanischen Mitbürger! Wir sehen wie die Iren und die Deutschen in unser Land eindringen! Sie betrinken sich und raufen sich! Sie belästigen unsere Frauen! Sie planen in ihren Pubs und Beergardens Angriffe auf uns! Wollen wir dem tatenlos zusehen? Ich sage: Nein!
Amerikaner! Sollen wir uns etwa regieren lassen von Deutschen und Iren?"

Das lasse ich einfach mal so stehen.
Es spricht für sich selbst...!

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