TRUMPS WIRTSCHAFT BOOMT

In vielen Zeitungen kann man immer noch, dass Trumps Wirtschaftspolitik  nicht funktioniert, der kleine Mann leidet, während die Reichen noch reicher werden, und vor allem der ungelernte weiße Arbeiter, der Trump gewählt hat, der Arsch ist.

Dieser Eindruck erwuchs aus bestimmten Vorhersagen durch linke Zeitschriften, die einfach immer wieder wiederholt wurden, bis man glaubte, die Vorhersagen träfen tatsächlich ein. In Wahrheit treffen sie nicht ein, zumindest noch nicht. Im Gegenteil, im Moment sieht es aus, dass Trumps Wirtschaftspolitik zumindest teilweise positive Auswirkungen hat.

– Die Arbeitslosenzahlen sind im diesem Jahr so tief gesunken (4,1%), dass Arbeitgeber um Arbeiter konkurrieren müssen – manche Hersteller heuern sogar Arbeiter aus dem Knast an – sie sitzen ihre Strafe noch ab und arbeiten zum vollen Gehalt. (Hier NYT-Artikel)

- Wal-Mart, einer der größten Arbeitgeber Amerikas, hat den Einstiegsgehalt aller Mitarbeiter erhöht mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass das nur möglich ist, weil Trump den Steuersatz für Unternehmen von 35% auf 22% (oder so) heruntergesetzt hat. 

- Dieser Steuersenkung sowie Trumps Deregulierungspolitik scheint der Grund dafür zu sein, dass viele Hersteller zum ersten Mal in vielen Jahren verstärkt in neue Maschinerie, Technik und Infrastruktur investieren. 

- Das interessanteste an den sinkenden Arbeitslosenzahlen sind die neu geschaffenen Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe. Diese neuen Arbeitsplätze sind zum ersten Mal dabei – 2016 wurden keine Arbeitsstellen in der Produktion geschaffen. Das sind die Jobs, die speziell die “dummen weißen Arbeiter”, die Trump gewählt haben, zugute kommen.

Einige dieser Trends haben schon unter Obama begonnen, und manche Fragen sind noch ungeklärt – zum Beispiel, wie die erhöhten Regierungsausgaben bezahlt werden sollten, wenn die Regierung gleichzeitig weniger Steuereinkommen hat, oder, ob es negative Folgen für die Umwelt gibt. Und: Höhere Stundenlöhne sind noch nicht zu sehen. Aber der Trend in der Wirtschaft ist eindeutig positiv und ein Großteil davon hat mit Trump zu tun. Entgegen vieler Berichte in den Medien steigt Trumps Popularität – im Moment liegt sie bei 66%. 

Zwei Anmerkungen zu Deutschlands Rolle: 

- Trumps Steuersenkung für Unternehmen von 35% auf 21% wurde in den Medien mit höchster Empörung begegnet – die Reichen werden profitieren, die Armen leiden! Diese Reaktion is übertrieben – America hatte bisher tatsächlich den 3.höchsten Unternehmenssteuersatz der Welt. In Europa liegt der  durchschnittliche Unternehmenssteuer bei 18% und weltweit ist der Durchschnitt 22%. In Deutschland liegt der Unternehmenssteuer bei 15%, aber mit Zusatzstreuern kommt es auf 29% (allerdings gibt es auch in USA Zusatzsteuern). (In der ersten Version dieses Textes schrieb ich nur "15%" fur Deutschland, das stimmt so nicht: Hier der Weltweite Vergleich: https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/Tax/dttl-tax-corporate-tax-rates.pdf.)

Dazu muss man sagen: Gerade in Deutschland scheint der niedrige Steuersatz für Unternehmen gute Folgen zu haben, denn auch die deutschen Wirtschaft boomt. Es kann tatsächlich sein, wie Trump es behauptet: Mit einer nicht so extrem hohen Steuersatz können Unternehmen mehr investieren, mehr Innovation probieren. Mehr Arbeitsplätze schaffen und vielleicht auch höherer Löhne zahlen.

- Auch wenn das deutsche medienkonsumierenden Publikum Trump hasst und furchtet, freut sich die deutsche Wirtschaft über ihn. Schon im Wahlkampf haben die großen deutschen Firmen über ihre amerikanischen Tochterfirmen deutlich mehr (doppelt oder dreifach so hoch) Wahlkampfsgelder an Trump gespendet als an Clinton. Der Grund liegt auf der Hand: Trump hat versprochen, die Wirtschaft zu deregulieren. 

Deregulierung kommt vor allem den Deutschen zugute: Die strenge Umweltregulieren unter Obama hat zum Beispiel VBW an den Rand der Zerstörung getrieben, das kann unter Trump nicht mehr passieren. Während das deutsche Publikum sich einstimmig über Trump aufregt wie über den Bösewicht in einem billigen TV-Seifenoper, profitieren sie von den erhöhten Geldern, die aus Amerika in die deutsche Wirtschaft fließen. 


Aufgrund dieser Umstände möchte ich hiermit meine 2 Vorhersagen sowie meine nervigem ungern gehörte Ermahnung noch einmal unterstreichen: 1) es wird keine Impeachment geben, 2) Trump wird 2020 wiedergewählt und 3) wer deutsche / linke Zeitungen liest, wird nicht seriös informiert.



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